Tipps und Tricks

Worauf sollte ich vor der Bestellung achten?

Prüfen Sie die Einbringmaße!

Besonders wichtig bei Holzkessel und Pufferspeicher. Insbesondere bei Türen und Treppen. Manchmal hilft das Anfertigen einer Karton Schablone (auf die Kipp Maße nicht vergessen). Besser dreimal prüfen - als ein Gerät bestellen - welches nicht in den Keller / auf den Dachboden passt; das vermeidet Arbeit und unnötige Kosten.

Ein guter Kontakt zum Rauchfangkehrer ist wichtig. Dieser stellt nach Montage und Inbetriebnahme einen Endbefund für die Baubehörde aus. Lassen Sie sich bereits vor der Bestellung einen Kaminvorbefund vom Rauchfangkehrer erstellen. Falls Sie dazu Fragen haben, melden Sie sich bitte bei uns oder direkt bei Ihrem Rauchfangkehrer.

Beim Heizungstausch oder der Errichtung einer Heizung: je nach Bundesland sind unterschiedliche Maßnahmen für eine ordnungsgemäße behördliche Abwicklung notwendig. Weitere Informationen finden Sie in den 9 Bauordnungen, welche wir Ihnen hier bereitstellen.


Wie finde ich die passende Geräte Leistung?

Laut ÖNORM ist eine vereinfachte Heizlastberechnung für den Heizungstausch vorzunehmen. Dabei wird die Heizlast für das Gebäude über die Außenflächen berechnet. Das ist eine aufwändige Arbeit und wird in der Praxis meist nicht durchgeführt.

Einfache (nicht ÖNORM gerechte) Abschätzung für den Austausch des Heizgerätes:
Bei Öl, Gas und Biomasse wird oft die beheizte Fläche mit einem geschätzten Wärmeverlust multipliziert. Dabei wird 100 W/m2 für schlecht, 80 W/m2 für mittel und 50 W/m2 für gut gedämmte Gebäude angenommen.

Ein Beispiel: Haus mit drei beheizten Geschoßen Altbau (schlecht gedämmt): 3 Geschoße x 100 = 300m2 zu beheizen

300m2 x 100 = 30.000W = 30 KW Heizleistung

Für den Neubau und Wärmepumpen ist die gezeigte Berechnung zu ungenau. Hier gibt es meist einen Energieausweis. Beachten Sie, dass der Energieausweis eine theoretische Berechnung ist - es in der Praxis aber manchmal doch zu Unterschieden kommt.

Wird das Warmwasser durch das Heizgerät erwärmt, dann rechnen Sie noch 0,5 kW pro Person benötigte Heizleistung dazu.

Wir müssen natürlich darauf hinweisen, dass eine Berechnung laut ÖNORM erforderlich ist.

 Achtung: Wir weisen darauf hin, dass wir für falsch dimensionierte Geräte keine Gewähr übernehmen und raten Ihnen eine Heizlastberechnung durchzuführen. Bei Wärmepumpen ist eine genaue Berechnung notwendig.


Gasheizung - Kombitherme mit integrierter Warmwasserbereitung oder seperatem Speicher?

Die Warmwasserleistung einer Kombitherme ist bauartbedingt beschränkt. Möchten Sie einen höheren Warmwasserkomfort dann wählen Sie Geräte mit integriertem Speicher oder neben bzw. unterstehenden Speicher. Bei Einfamilienhäusern (oder wenn Sie genug Platz haben) raten wir in jedem Fall zu einem Speicher, der Komfort ist wesentlich höher.


Wie finde ich die passende Speichergröße?

Laut ÖNORM werden pro Person 45 Liter Wasser mit 45°C pro Tag angenommen. Das ist manchmal zu wenig gerechnet. Andererseits heizen die Speicher relativ rasch nach, sodass die gleichzeitig entnommene Wassermenge wichtig ist.

Ausgenommen Sie besitzen Duschen mit Seitenbrausen, Whirlpool oder große Luxusbadewanne, dann empfehlen wir folgende Größen für Öl- und Gasgeräte:

  •     fünf, sechs Personen: 200 – 300 Liter   
  •           drei, vier Personen: 120 – 200 Liter
  •           Ein, zwei Personen: 60 – 150 Liter

Bei Heizungs-Wärmepumpen bitte immer einen Warmwasserspeicher für Wärmepumpen bestellen und größer dimensionieren.

Warmwasser-Wärmepumpen heizen langsamer nach. Die Brauchwasserwärmepumpe (mit 300 Liter) ist bis etwa 5-6 Personen geeignet (bei normalen Wasserverbrauch).

Schichtspeicher laden rascher nach, verkalken aber leicht. Daher nur bei weichem Wasser verwenden, die meisten Speicher bei Achters sind deshalb bewährte Registerspeicher.

Bei hohem Warmwasserverbrauch (sowie Whirlpool, Seitenbrausen, Badwannen,...) entsprechend größere Speicher installieren.

Achtung: Wir weisen darauf hin, dass wir für falsch dimensionierte Speicher keine Gewähr übernehmen und raten Ihnen unbedingt eine Berechnung nach ÖNORM durchzuführen.

Warmwasserwärmepumpe oder Speicher?

Eine Warmwasserwärmepumpe übernimmt im Sommer die Warmwasserbereitung, das Heizgerät ist auf Standby. Das spart Öl oder Gas. Manche Speicher können auch mit einer elektrischen Heizpatrone ausgerüstet werden. Im Unterschied zu einer elektrischen Beheizung benötigt eine Wärmepumpe nur ca. ein Drittel des Stroms. Wärmepumpen können entweder alleine das Warmwasser bereiten oder vom Heizgerät aufgeheizt werden. Diese Geräte haben ein Register dafür eingebaut- wir empfehlen diese Geräteausführung. In vielen Fällen ist es sinnvoll die Luft von außen mittels kurzem Rohrkanal anzusaugen. Achten Sie bei einer Warmwasserwärmepumpe auf die Raumhöhe.